
Einleitung
Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungsausstellung umfasst in wechselnden Präsentationen ausgewählte Bestände.
Im Untergeschoss des Altbaus sind mit Kubismus, Expressionismus, Surrealismus und abstrakter Kunst die zentralen avantgardistischen Strömungen der Moderne vertreten. Höhepunkte sind etwa Pablo Picassos Geige, an der Wand hängend, Meret Oppenheims Verzauberung oder Piet Mondrians Tableau No. II mit Grau und Schwarz. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Werken des Berner Künstlers Adolf Wölfli aus dem Bestand der Adolf Wölfli-Stiftung.
Im Erdgeschoss bilden Werke von El Anatsui und Kader Attia als Vertreter der globalen Gegenwartskunst den Auftakt. In zwei Seitenkabinetten sind Highlights der impressionistischen und postimpressionistischen Malerei zu sehen. Dazu gehören beispielsweise Paul Cézannes Portrait de l’artiste au chapeau à large bord, Tournesols fanés von Vincent van Gogh oder La blouse bleue von Henri Matisse. Landschaften von Schweizer Exponenten der Moderne wie Ferdinand Hodler, Félix Vallotton und Giovanni Giacometti runden die Ausstellung ab.
Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus sind in der Ausstellung Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler Highlights von Schweizer Künstler:innen des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern zu sehen. Im Obergeschoss sind in der Ausstellung Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis Meisterwerke des deutschen und Schweizer Expressionismus und expressive Positionen aus der Nachkriegszeit zu entdecken, ergänzt um eine Auswahl von neoexpressionistischen Werken aus der Sammlung. Die Ausstellungen sind im Sammlungseintritt inbegriffen.
Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis
Die 25 herausragenden Werke der am Kunstmuseum Bern assoziierten Stiftung Expressionismus sind durch die aus der Nähe von Bern stammende Familie Hans Rudolf und Silvia Tschumi zusammengetragen worden. In der Ausstellung ist das Stiftungsgut erstmals seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2007 in seiner Gesamtheit zu sehen.
Adolf Wölfli (1864–1930)
Adolf Wölfli gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Art brut. Mit 35 Jahren begann er in der psychiatrischen Klinik Waldau bei Bern mit Zeichnen, Schreiben und Komponieren. Seit 1975 wird sein umfangreicher Nachlass durch die Adolf Wölfli-Stiftung verwaltet, wissenschaftlich bearbeitet und in Publikationen und Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stiftung ist seit ihrer Gründung im Kunstmuseum Bern beheimatet. In diesem Raum stellt sie in wechselnden Präsentationen unterschiedliche Aspekte von Wölflis Schaffen vor.
Werke mit Audioguide-Nummer
Impressum
Die Sammlung
Kunstmuseum Bern
Kuratorin: Anne-Christine Strobel
Digital Guide:
Umsetzung: NETNODE AG
Projektleitung: Andriu Deflorin, Cédric Zubler
Mit der Unterstützung von:
Pierre Kottelat
KUNSTMUSEUM BERN
Hodlerstrasse 8–12, CH-3011 Bern
T +41 (0)31 328 09 44
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