Digital Guide

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Einleitung

Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungsausstellung umfasst in wechselnden Präsentationen ausgewählte Bestände.  

Im Untergeschoss des Altbaus sind mit Kubismus, Expressionismus, Surrealismus und abstrakter Kunst die zentralen avantgardistischen Strömungen der Moderne vertreten. Höhepunkte sind etwa Pablo Picassos Geige, an der Wand hängend, Meret Oppenheims Verzauberung oder Piet Mondrians Tableau No. II mit Grau und Schwarz. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Werken des Berner Künstlers Adolf Wölfli aus dem Bestand der Adolf Wölfli-Stiftung.

Im Obergeschoss des Altbaus sind in der Ausstellung Das volle Leben. Alte Meister von Duccio bis Liotard umfangreiche Bestände aus der Sammlung vom 13. bis zum 18. Jahrhundert vereint: Andachtsbilder aus dem italienischen Tre- und Quattrocento, kunstvolle Altartafeln der Berner Nelkenmeister und von Niklaus Manuel, sowie Meisterwerke aus dem Berner Barock.

Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus sind in der Ausstellung Panorama Schweiz. Von Caspar Wolf bis Ferdinand Hodler Highlights von Schweizer Künstler:innen des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern zu sehen. Im Obergeschoss sind in der Ausstellung Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis Meisterwerke des deutschen und Schweizer Expressionismus und expressive Positionen aus der Nachkriegszeit zu entdecken, ergänzt um eine Auswahl von neoexpressionistischen Werken aus der Sammlung. Diese beiden Ausstellungen sind im Sammlungseintritt inbegriffen.

Das Untergeschoss des Erweiterungsbaus vereint Gemälde von berühmten Vertreter:innen des Abstrakten Expressionismus – beispielsweise Jackson Pollocks Brown and Silver II oder Lee Krasners Forest no 2 – mit Positionen aus der abstrakten und Konkreten Kunst, etwa von Sophie Taeuber-Arp oder Max Bill.

Stiftung Expressionismus. Von Gabriele Münter bis Sam Francis

Die 25 herausragenden Werke der am Kunstmuseum Bern assoziierten Stiftung Expressionismus sind durch die aus der Nähe von Bern stammende Familie Hans Rudolf und Silvia Tschumi zusammengetragen worden. In der Ausstellung ist das Stiftungsgut erstmals seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2007 in seiner Gesamtheit zu sehen.

Zur Ausstellung

Adolf Wölfli (1864–1930)

Adolf Wölfli gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Art brut. Mit 35 Jahren begann er in der psychiatrischen Klinik Waldau bei Bern mit Zeichnen, Schreiben und Komponieren. Seit 1975 wird sein umfangreicher Nachlass durch die Adolf Wölfli-Stiftung verwaltet, wissenschaftlich bearbeitet und in Publikationen und Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stiftung ist seit ihrer Gründung im Kunstmuseum Bern beheimatet. In diesem Raum stellt sie in wechselnden Präsentationen unterschiedliche Aspekte von Wölflis Schaffen vor.

Zur aktuellen Ausstellung

Werke mit Audioguide-Nummer

Impressum

Die Sammlung
Kunstmuseum Bern

Kuratorin: Anne-Christine Strobel

Digital Guide:
Umsetzung: NETNODE AG
Projektleitung: Andriu Deflorin, Cédric Zubler


Mit der Unterstützung von:

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Pierre Kottelat


KUNSTMUSEUM BERN
Hodlerstrasse 8–12, CH-3011 Bern
T +41 (0)31 328 09 44
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  • Abgehäutetes Rind, ca. 1925
  • Kurt Schwitters, Ausgerenkte Kräfte, 1920 und 1938?
  • Meret Oppenheim, Verzauberung, 1962
  • Max Ernst, Wald und Sonne (Nachtlandschaft), 1928
  • Piet Mondrian, Tableau no II, 1925 (mit Schwarz und Grau), 1925
  • Amedeo Modigliani, Stehender Akt (Elvira), 1918
  • Joan Miró, Peinture, 1933
  • August Macke, Gartenrestaurant, 1912
  • Paul Klee, Ad Parnassum, 1932
  • Alberto Giacometti, Frau aus Venedig I, 1956
  • Salvador Dalí, Les Atavismes du crépuscule (phénomène obsessif), um 1933
  • Georges Braque, Häuser in l'Estaque, 1908
  • Hans Arp, Duogemälde nach einer mit Sophie Taeuber gemeinsam ausgeführten Zeichnung, 1948/1949